BORMUTH - Metallkultur
Dokumentation
Ausschreibungsunterlagen
Fachbauleitung
Für Denkmäler, Bauplastik und Architekturelemente aus Metall, sowie Objekte und Denkmäler der Industrie und Technik

> Befunde (Bestands- und Zustandserfassungen)
> Konzepte (Restaurierung, Rekonstruktion, Konservierung)
> Maßnahmen (Restaurierung, Rekonstruktion, Konservierung, Dokumentation)
> Projektmanagement: Erstellung von Ausschreibungsunterlagen, Fachbauleitung
Dreikönigskirche, Frankfurt am Main,
Restauratorische Voruntersuchung, Dokumentation, Sicherungsmaßnahmen, 2012-2014

Dächer und Fassaden von Haupt-, Seitenschiffen und Chor der Dreikönigskirche (1875-1880) wurden in den vergangenen Jahren aufwändig saniert. Die Sanierung des ca. 80m hohen Turmes soll in einem späteren Bauabschnitt ausgeführt werden. Zur Bewertung der Konstruktion des schmiedeeisernen Turmkreuzes hinsichtlich dessen Standsicherheit, wurde eine restauratorische Voruntersuchung mit Dokumentation vorgenommen. In Zusammenarbeit mit Ingenieuren der Krebs & Kiefer Service GmbH wurde ein Konzept zur Konsolidierung der Konstruktion für die Zeit bis zur Sanierung des Turmes entwickelt und ausgeführt.
Befahrung des Turmes im Juli 2014
Befahrung des Turmes im Juli 2014
Südfriedhof Wiesbaden,
Dokumentation, Erstellung von Ausschreibungsunterlagen, 2015

Das Tore und Windfangfenster am Eingangsgebäude gehören zum bauzeitlichen Bestand des Südfriedhofes (um 1908). Die massiven Bauteile aus Eisen, Schmiedeeisen und Gusseisen sind durch Korrosion stark geschädigt. Für das Hochbauamt der Stadt Wiesbaden wurde eine restauratorische Voruntersuchung und Dokumentation vorgenommen. Das erstellte Konzept zur Sanierung/Restaurierung wurde in ein Leistungsverzeichnis zur Ausschreibung der notwendigen Arbeiten umgesetzt. Die Arbeiten sollen ab 2016 ausgeführt werden.
Kriegerdenkmal Schiersteiner Straße, Wiesbaden
Restauratorische Voruntersuchung, Dokumentation, Konzept und Kostenschätzung, 2015-2016

Das Ehrenmal an der Schiersteiner Straße entstand in den Jahren 1870/71. Der Pfeiler aus rotem Sandstein trägt neben marmornen Schrifttafeln Schmuckelemente und Skulpturen aus Zinkguss. Das für die Entstehungszeit typische Material Zinkguss und die Stützkonstruktionen aus Eisen befinden sich nach ca. 135-jähriger Standzeit in schlechtem Zustand. Umfangreiche Maßnahmen an diesen technik- und kulturhistorisch bedeutenden Objekten sind notwendig. Es ist vorgesehen das Denkmal in den folgenden Jahren aufwändig zu restaurieren.
Toranlage Günthersburgpark, Frankfurt am Main,
Dokumentation, Anfertigung von Ausschreibungsunterlagen, Fachbauleitung, 2009/2010

Die historische Tor- und Zaunanlage am Günthersburgpark wurde um 1850 errichtet. Sie gehörte bauzeitlich zur Villa und Parkanlage der Bankiersfamilie Rothschild. Von den historischen Bauten ist neben der Toranlage nur die 1855 erbaute Orangerie erhalten. Die Tor- und Zaunanlage wurde im Rahmen einer Maßnahme des Grünflächenamtes der Stadt Frankfurt denkmalgerecht restauriert.
Honsellbrücke, Osthafen Frankfurt am Main,
Restauratorische Untersuchung der Beschichtungen, 2009

Die architektonisch wertvolle Straßenbrücke (Baujahr um 1911) befindet sich derzeit in Sanierung. Im Vorfeld dieser Arbeiten wurden die Beschichtungen der Brückenbauteile restauratorisch untersucht und dokumentiert. Die Ergebnisse sollen im Zuge der Sanierung im Sinne einer denkmalgerechten Neufassung berücksichtigt werden.
Großmarkhalle/Europäische Zentralbank, Frankfurt am Main,
Entwurf und Anfertigung von Musterfenstern, 2008

Der historischen Großmarkthalle des Architekten Martin Elsässer (Einweihung 1928, Schließung 2004) widerfährt derzeit ein Teilabriss, Umbau und Integration in den Neubau des zukünftigen Hauptsitzes der Europäischen Zentralbank. Im Rahmen der Planungen des Denkmalschutzes zur Erhaltung von Teilen der historischen Bausubstanz wurden Stahlsprossenfenster konstruiert und angefertigt. Ziel der Arbeiten war die Erhaltung der Gliederung der imposanten Fassaden und Fensterbänder in der Stahlbetonkonstruktion. Die Restaurierung und Wiederverwendung der vorhandenen historischen Stahlsprossenfenster stand aufgrund der notwendigen Berücksichtigung, u.a. der Anforderungen an Wärme- und Schallschutz, nicht zur Diskussion.
Tor- und Zaunanlage Mertonschule, Frankfurt am Main,
Dokumentation, Anfertigung von Ausschreibungsunterlagen, Fachbauleitung, 2009/2010

Die Tor- und Zaunanlage des denkmalgeschützten Schulbaus zeigt sich in der für die Epoche der Gründerzeit typischen Gestaltung. Starke Korrosionsschäden an den Metallteilen und der schlechte Zustand der Sockelmauern aus Backsteinmauerwerk und Sandsteinabdeckungen machten eine umfassende Sanierung notwendig. Die Tor- und Zaunanlage wurde im Rahmen einer Maßnahme des Hochbauamtes der Stadt Frankfurt denkmalgerecht restauriert.
Kurhaus Wiesbaden,
Dokumentation und Konzept zur Beseitigung von Schäden an historischen Messingtüren, 2009

Das Wiesbadener Kurhaus gehört zu den imposantesten Baudenkmalen der Landeshauptstadt. Es wurde um 1910 im klassizistischen Stil mit Elementen des Jugendstils errichtet. Durch den Einsatz ungeeigneter Reinigungsmittel wurden die Oberflächen einiger historischer Bauteile beschädigt. Nach restauratorischer Untersuchung wurde ein Konzept zur Beseitigung der Schäden und zur dauerhaften Konservierung der Oberflächen entwickelt.
Trafohaus der Deutschen Bahn, Bischofsheim,
Bestandsaufnahme, Dokumentation und Restaurierungskonzept für historische Metallfenster und Türen, 2010

Das denkmalgeschützte, ehemalige Trafohaus der Deutschen Bahn (Baujahr um 1925) war viele Jahre ungenutzt und wurde zur Verwendung als Gemeindezentrum saniert. Die historischen Metallfenster und Türen bilden im Einklang mit der typischen Klinkerfassade ein wesentliches Gestaltungsmerkmal.
Mainova AG Gutleutstraße, Frankfurt am Main,
Dokumentation, Gutachten, 2007

Der Industriebau in Stahlbetonbauweise des Architekten Adolf Meyer wurde zwischen 1928 und 1929 errichtet. Er gilt als hervorragendes Beispiel der Funktionalität und Modernität des „Neuen Bauens“ dieser Epoche und wurde daher unter Denkmalschutz gestellt. Im Vorfeld einer geplanten Sanierungsmaßnahme erfolgte eine Untersuchung, Dokumentation und Recherche zu den Lichtbändern der Tonnenhallen und des Scheitelpunktoberlichtes der Kuppelhalle hinsichtlich Datierung und bauzeitlicher Ausführung.
Tor- und Zaunanlage, Schloss Erbach,
Bestandsaufnahme, Dokumentation und Restaurierungskonzept, Anfertigung von Ausschreibungsunterlagen, 2010

Die Tor- und Zaunanlage des Erbacher Schlosses ist Teil einer durch zahlreiche Bauphasen geprägte Baugeschichte der umfangreichen Schlossanlage. Aufgrund der zahlreichen Veränderungen und der infolge eines Brandes des Archives der gräflichen Rentkammer 1893 schlechten Quellenlage, ist eine exakte Datierung der Bauteile nicht möglich. Die ausgeführten Arbeiten dienen der Dokumentation und als Grundlage für zukünftig auszuführende Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen.